Die Gewißheit des Philosophierens

Rado Riha

Povzetek

Der Artikel befaßt sich mit der Frage, was uns, wenn wir uns nach Gewißheit des eigenen Philosophierens fragen, der Kantsche Weltbegriff der Philosophie lehren kann. Der erste Teil des Aufsatzes versucht dabei, den im Weltbegriff der Philosophie wirkenden spezifischen Verbindungsmodus von selbstständigem Philosophieren und Gewißheit herauszuarbeiten und in einer Denkfigur der “Universalisierung als Subjektivierung” festzumachen. Die Aufgabe des zweiten Teils ist es, durch den Vorschlag einer “reflektierenden” Lektüre des Kantschen moralischen Gesetzes die Denkfigur der “Universalisierung als Subjektivierung” etwas näher zu bestimmen. Gezeigt soll werden, daß in ihr drei Instanzen zu einem unauflösbaren Knoten verbunden sind: ein Universelles, das für Niemanden gilt, wenn es nicht für Alle gelten kann, ein Singuläres, das dem Universellen immer äußerlich bleibt, es aber gerade durch diese seine irreduktible Äußerlichkeit ermöglicht, und ein Subjekt, das sich als die in sich nichtige, aber unüberschreitbare Distanz des Universellen vom Singulären behauptet.

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