POSTMARKSIZMUS, DAS UNGARISCHE BEISPIEL

  • Tomaž Mastnak

Abstract

Der Autor geht davon aus, dass der Ausgang des Marxismus in der »sozialistischen Hälfte Europas« als Tatsache anzusehen ist und versucht am Beispiel der ungarischen Sozial- und Politiktheorie darzustellen, wie die Transformation des kritischen Denkens wom Marxismus zum Postmarxismus stattfand. Im ersten Teil wird die Kritik des Marxismus, die Ausbildung der demokratischen Opposition und das wachsende intelektuelle und politische Interesse für die Gesellschaft behandelt; im zweiten Teil wird bewiesen, dass die Einführung des Begriffs der bürgerlichehn Gesellschaft eine Rekomposition des kritischen bzw. oppositionellen Diskures hervorgerufen hat. Im abschliessenden Teil werden schliesslich einige logische Verbindungen dieses neuen Diskurses (der Status der Demokratie und des Sozialismus, die Abkehr von der marxistischen Geschichtsphilosophie und Dialektik, neue Politikauffassung) angedeutet.


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Published
2016-09-12
How to Cite
1.
Mastnak T. POSTMARKSIZMUS, DAS UNGARISCHE BEISPIEL. FV [Internet]. 2016Sep.12 [cited 2020May25];8(2). Available from: https://ojs.zrc-sazu.si/filozofski-vestnik/article/view/4685